geschrieben von matt666 (1. Januar 2009)
Kategorie: News
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Just fixed the crippled source-code and now are the audio-players online again:

FM.2 : NEW








geschrieben von matt666 (5. Februar 2010)
Kategorie: News, Release
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8bit digital grind to be implanted into your

P R E F R O N T A L C O R T E X

14 track debut CD aprox. grinds your down within 24 Minutes!

 

 

Was passiert, wenn ein Amerikaner (Dreisbach/CIDE PROJEKT), ein Exil-Ruhrpottler
(Bass/WHITE EYES, THE DESTINY PROGRAM) und eine Berlin-Balkan-Hessin
(von Bolz’n/CROWSKIN, ex-BOLZ’N) aufeinander treffen und ihre Liebe zu metaligem
Geballer wie auch Nintendo-Electro Kasperei verbinden? So in etwa darf man sich den
Sound von AGGROTRONIC vorstellen. Gemacht von Menschen, genannt Musikern, die
sich und die Szene nicht mehr so ernst nehmen und auch mal über sich selbst lachen
können.
Dennoch ist AGGROTRONIC kein reines Spaßprojekt: die Texte sind durchaus subtil und
emotional; die Songs und der Sound abwechslungsreich. IDEAL/NDW triff hart auf Digital-
Hardcore, sozusagen.
Für Menschen die auf Pig Destroyer, Agoraphobic Nosebleed und Atari Teenage Riot mit
schlauen Texten stehen.

 

 

What happens when an American, a “Ruhrpott” boy in exile, and a Berlin-Hessian-
Balkans-grrrl meet to share their love for fierce metal apocalypse and Nintendo Electro
bullshit? AGGROTRONIC is just that. Made by people, so-called musicians, who don’t take
the strict scene rules all too seriously anymore and who are not afraid to have a good
laugh about themselves once in a while. But for all this, Aggrotronic is not a pure fun
project: the lyrics are quite subtle and emotional, the songs vary; so does the sound.
IDEAL/NDW (new german wave-80′) meets Digital-Hardcore, if you will.
For all people who like Pig Destroyer, Agoraphobic Nosebleed, and Atari Teenage Riot and
intelligent lyrics.

 

 

Get your copy at our SHOP: http://shop.ecocentricrecords.com

 

 


geschrieben von matt666 (3. Dezember 2009)
Kategorie: Reviews
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Nach der folgenreichen EP „Perverted Death“ (das noch deutlich Porn Metal-lastigere „Fishfuckstuck“ spare ich hier mal aus entwicklungstechnischen Gründen aus) legen die BASTARD PEELS aus dem finstersten Niederösterreich mit „Keine Bilder“ ihren ersten offiziellen Longplayer vor. Dem Genre entsprechend ist es zwar eher ein Shortplayer geworden, was aber im Grunde perfekt zur quick and dirty-Attitude des Trios passt und sich leitmotivisch durch das Songmaterial der Platte zieht.

Auf 26 im Schnitt unter eine Minute lange Tracks kommt das Album, und obwohl die Ausnahmemusiker Gitarrist und Sänger „Engel“ (der eine absolut bemerkenswerte Stimmband-Performance hinlegt), Basser Jürgain und Schlagwerker Urge mittlerweile ein deutsches Label im Rücken haben, setzen sie produktionstechnisch auf Handarbeit und trümmern die Scheibe im Haus der Freiwilligen Feuerwehr in Kirchberg an der Pielach ein. Trotzdem – oder gerade deswegen – lässt der Sound absolut nichts zu wünschen übrig und bietet genau das richtige Mischverhältnis aus erdigem Auraldreck und knackscharfer Härte, das ordentlicher Grindcore aufweisen muss.

Auch songtechnisch geben sich die BASTARD PEELS keine blöße, wenn auch das neue Material wesentlich geradliniger und insofern etwas unorigineller ausfällt als die Songs der unvorhersehbaren und in alle Richtungen gleichzeitig explodierenden „Perverted Death“ EP. „Keine Bilder“ drückt zwar gewaltig und treibt den Puls binnen kürzester Zeit in schwindelnde Höhen, was sich die Niederösterreicher allerdings vorwerfen lassen müssen, ist eine gewisse Abwechslungsarmut, die sich relativ bald bemerkbar macht. Die wird zwar immer wieder durch geschickt eingesetzte Breaks, Leads und Moshparts kaschiert, allerdings seltener, als es wünschenswert gewesen wäre. Und das, obwohl die Burschen auf ihrer EP bereits mehr als eindrucksvoll bewiesen haben, dass auch im engen Grindcoresett (get it?) mehr möglich ist als stur drauflos zu holzen.

Trotzdem: „Keine Bilder“ ist ein wichtiges Tondokument einer Band, die sich anschickt, in der noch immer etwas unterbesetzten österreichischen Grindcore-Szene Chaos und Anarchie zu stiften – und das gelingt bereits jetzt bestens. Wenn sich das Trio beim Songwriting jetzt noch genausowenig um gängige Genre-Konventionen scheren würde wie beim unmittelbaren Vorgänger, sind beim nächsten Mal auch höhere Weihen drin. Also nochmal zum Mitschreiben: Alle, die ihren Grindcore schnell, hart und dreckig mögen, können bedenkenlos zugreifen.

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: Pr0m3th3us (03. Dezember 2009)
www.stormbringer.at


geschrieben von matt666 (3. Dezember 2009)
Kategorie: Release
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ER165 Defektro || tn666 split CD

ER165 Defektro || tn666 split CD

ER#165 : DEFEKTRO (Japan) || tn666 (Germany) split CD

called : “Damnatio ad Bestias vol 1.”

### THIS IS A REAL CD manufactured and printed in a plantNOT a homade CD-R!!!

split CD with 9 tracks approx. 49 minutes playtime.

avaiable now at : shop.ecocentricrecords.com

soundsample 1st half of the track is DEFEKTRO (00:01:00) followd by tn666:

DEFEKTRO (Japan) machine made industrial-harsh-noise:

  • 1 d.b.t.
  • 2 daze
  • 3 mechanoid
  • 4 bit world
  • 5 mince and mash
  • 6 the middle of nowhere

tn666 (Germany) dronescapes:

  • monoonallnotesoff
  • polyaftertouchoff
  • datapitchmodulationoff
ER165 Cover outside : DEFEKTRO || tn666

ER165 Cover outside : DEFEKTRO || tn666


geschrieben von matt666 (10. November 2009)
Kategorie: Reviews
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Rund vierundzwanzig Minuten läuft das Label-Debüt von Bastard Peels bei Ecocentric Records, und läßt den Hörer nach dem Parforce-Ritt durch Technik und Chaos möglicherweise etwas ratlos zurück. Zugegebenermaßen ist „Keine Bilder“ ein ziemlich frischwindiger Mix aus Grindcore, Math-Fetzen und etwas Prog-Zeux. Und daß bei sechsundzwanzig Tracks keine Langeweile auftaucht, ist auch vollkommen klar. Die Attitüde stimmt bei den Österreichern ebenso wie das technische Drumherum. Aber – das Trio gleich als „Erneuerer“ darzustellen, ist doch übertrieben. Vielleicht überholen Bastard Peels Kollegen wie Pungent Stench oder Disharmonic Orchestra, was beim Tempo dieser Scheibe kein Wunder ist. Nur ist das eben auch nicht alles, und als Extremisten stehen die Jungs ganz gewiß nicht allein auf weiter Flur. Was mir konkret auf „Keine Bilder“ fehlt, kann ich nicht genau benennen. Reine Gefühlssache, daß Bastard Peels ihren Weg vorbei an ihren vermeintlichen Vorbildern noch nicht gefunden haben. Wenigstens, das sei gesagt, versinkt der Kram nicht im ChaosCore, sondern hat trotz des wirr anmutenden Getrümmers noch eine gewisse Struktur, Abwechslung, sogar relativ (!) ausladende melodische Parts. Was mich aber definitiv stört, sind die Vocals. Ziemlich stur wird auf Pigsqueals gesetzt, bei denen man mit größter Konzentration zwar auch „Lyrics“ erkennen kann, die ansonsten aber schnell nerven und stören. Wer aber genau das will – extremen, fast improvisierten Grindcore mit „Gesang“ á la Abgestochene Sau – der ist hier richtig. Bastard Peels werden’s dir besorgen…

http://pyrokhlast.blogspot.com


geschrieben von matt666 (9. November 2009)
Kategorie: News
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Bastard Peels : Keine Bilder video 2.0


geschrieben von matt666 (8. November 2009)
Kategorie: News
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v/a Damnatio ad Bestias vol 1. split CD : DEFEKTRO / tn666 PRE-ORDER-EDITION

this is the pre-order edition : comes with CD AND T-Shirt !!!

get your pre-order placed NOW!!!

just want to order the CD??? follow this link!!!

Releasedate : 01.12.2009

split CD with 9 tracks with 49 minutes playtime.

DEFEKTRO (Japan) machine made industrial-harsh-noise:

  • 1 d.b.t.
  • 2 daze
  • 3 mechanoid
  • 4 bit world
  • 5 mince and mash
  • 6 the middle of nowhere

tn666 (Germany) dronescapes:

  • monoonallnotesoff
  • polyaftertouchoff
  • datapitchmodulationoff

ER

v/a Damnatio ad Bestias vol 1. split CD : DEFEKTRO / tn666 : Cover outside

v/a Damnatio ad Bestias vol 1. split CD : DEFEKTRO / tn666 : Cover inside

ER

v/a Damnatio ad Bestias vol 1. split CD : DEFEKTRO / tn666 : SHIRT Design

ER165 v/a Damnatio ad Bestias vol 1. CD : DEFEKTRO / tn666 PRE-ORDER

ER165 v/a Damnatio ad Bestias vol 1. CD : DEFEKTRO / tn666 PRE-ORDER


geschrieben von matt666 (17. Oktober 2009)
Kategorie: Reviews
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Außer, dass sie Grindcore spielen, ist es schwierig, konkrete Aussagen über die Österreicher BASTARD PEELS zu treffen. Sowohl musikalisch als auch textlich ist das Trio schwer zu greifen: Auf der für diese Art von Musik (meiner Meinung nach) sehr wichtigen inhaltlichen Ebene lässt sich aus den Nonsensehaften Texten genau so wenig eine Botschaft herausdestillieren, wie eine klare musikalische Handschrift im Sound ihres aktuellen Albums “Keine Bilder”.

Ob man das jetzt eher als vielseitig oder chaotisch empfindet, ist vermutlich Frage des musikalischen Gustos. Fakt ist aber, dass die BASTARD PEELS tatsächlich einen ausgeprägten Hang zum Chaos haben. Ausgerechnet frickelige Ballerparts werden als Fugenmaterial zur Verkettung anderer (größtenteils progressiverer, manchmal aber auch einfach cool-grooviger) Passagen verwendet, folgerichtig leidet die Eingängigkeit des Materials – insbesondere unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Songdauer von ca. einer Minute – beträchtlich. Nichtsdestotrotz wohnt diesem Chaos auch eine gewisse Wildheit und Eindringlichkeit inne, die den 24-minütigen Ritt durch “Keine Bilder” einigermaßen spannend halten.

Mehr als ein kurzes Intermezzo für Genrefreaks hat Ecocentric Records also definitiv nicht veröffentlicht. Es fehlt zu sehr an Plan und Message. Die völlig übertriebenen Vocals erleichtern das Hören da ebenfalls überhaupt nicht, sodass auch die technische Kompetenz der Band nur ein Tropfen auf den heißen Stein bleibt und “Keine Bilder” als alles andere als Meisterwerk in Erinnerung bleibt.

Punkte: 5/10
(www.metal.de / Timm / 14.10.2009)


geschrieben von matt666 (11. Oktober 2009)
Kategorie: Reviews
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Knüppel aus dem Sack, man redet bei den Österreichern von den legitimen Erben von Band swie Pungent Stech oder auch Disharmonic Orchestra, was ich aber nicht so ganz nachvollziehen kann, denn die beiden genannten Kult Bands waren zwar auch in der extremen Ecke, aber so wie BASTARD PEELS haben sie eigentlich nie auf die Kacke gehauen.
Was Sänger/ Gitarrist ‘Engel’ Mayr mit Basser Jürgen Schallauer und Drummer Erich ‘Urge’ Kirchner hier zelebireren, ist ein Grind Massaker Deluxe. In letzter Zeit gab es wenige Bands aus dem Grindbereich, die so wütend und derb rüber kamen und dazu auch noch einen wuchtigen Sound haben. Das Scheibchen hier ist Aggression pur und ein Blast Angriff der Superlative und ich bin hier wahrlich von den Socken. Die Technik stimmt, die Growls und Screams gehen durch Mark und Bein und die Drums krachen volle Kanne, die sind fett, klingen trocken und wirken deshalb auch noch eine Kante härter. Wenn die Ösis dann mal für einen kurzen Moment den Fuß vom Gas nehmen, werden sie deswegen nicht minder hart, nein, das drückt dann wie die Sau, bevor das derbe Geprügel sich von einem Höhepunkt zum anderen schaukelt. Vor allem bei den Screams ist man von den Socken, so schreit keine abgestochene Sau, wie Mr. Mayr screamen kann. Man sollte zwar mit solchen Aussagen vorsichtig sein, aber mit BASTARD PEELS haben wir einen ganz heißen Anwärter auf den Grind Thron, das beweisen diese 26 gnadenlosen Attacken. So Grind On Boys and stay brutal!!!!!!

FFM-Rock // Jochen Strubel


geschrieben von matt666 (26. September 2009)
Kategorie: Reviews
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Was denn das für nen blöder Titel ?Ist ja nun wirklich alles andere als wirklich aussagekräftig ,zumal man ja nicht mal den geringsten Bezug zur Mucke herstellen kann .Und wenn ich gerade mal am meckern bin , Jungs ,was habt ich euch denn mit dem Cover gedacht ?Muss ehrlich sagen ,dass das auf mich wirklich eher völlig lächerlich und kitschig wirkt .Aber scheiß drauf, die Mucke zählt ja wohl am meisten .Und da kann ich echt sagen , die entschädigt einen voll und ganz  .Denn hier geht’s echt verdammt gewaltig ab in die super extreme Ecke .Und wie ich es bereits beim Vorgängeralbum „ Perverted death“ als Einleitung geschrieben habe ,so präsentiere sich auch diese 26 gnadenlosen Totalangriffe  “Geil, geil, geiler am geilsten „ .Und ihr könnte es glauben ,das ist absolut nicht übertrieben ! Denn was man hier für ein Grindmassaker an den Tag legt ,hat ohne Zweifel das Potential in die oberste Liga vorzurücken .Im Vergleich zum Vorgängeralbum geht man hierbei allerdings eher etwas geradliniger zur Sache , und setzt nicht mehr ganz so stark auf die Experimentierfreudigkeit .Aber das schadet dem ganzen Album keinesfalls ,eher im Gegenteil .Denn wer will schon beim abhotten durch völlig schräge Klänge aus dem „Takt“ gebracht werden !? Ich jedenfalls nicht ,da habe ich es doch bedeutend lieber ,wenn fast durchgängig Aggression pur gefahren wird und eine Blast Attacke nach dem anderen auf deinen Schädel eintrümmern . So ultra derb ,wie sich die Österreicher sich hier nun auch präsentieren ,so ganz haben sie dennoch nicht von ihren experimentierfreudigen ,leicht krankhaften Pfad verlassen .Bestes Beispiel hierfür ist da auf jeden Fall der 18’te Song . Da lassen die mal wieder so richtig schön schräg ihre Gitarren aufblitzen ,ohne hierbei jedoch an Härte zu verlieren .Auch bei diversen anderen Songs tauchen immer mal wieder so nen paar kurze ,fast schon krankhaft veranlagte Riffs auf .Und genau das ist’s dann auch ,was deren Mucke doch von viele anderen stark unterscheidet . Auch gesanglich bleibt hierbei natürlich absolut keine Zeit zum „genießen“ .Wütend und super derben dringen die Growls und Screams bis tief in Knochenmark ein und verpassen die immer wieder nen neuen Nachschub an Energie ,welche man hier wahrlich in Menge braucht .Denke mal ,wenn die Live zocken ,muss man sich schon ganz schön abmühen ,das gesamte Set durchzustehen . Super Scheibe ,super Produktion .Scheiß auf die Covergestaltung oder den Titel ,die Scheibe gehört in jede Metalextremistensammlung  .Basta ! ( LEO / FATAL UNDERGROUND Fanzine )

Ecocentric Records  Matthias Weigand  P.O.Box 2197  Lahnstein 56107  www.ecocentricrecords.com


geschrieben von matt666 (26. September 2009)
Kategorie: Reviews
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Bereits im BASTARD PEELS-Interview (CFMD #15 und jetzt auch online) wurde die Veröffentlichung des neuen Albums der österreichischen Grinder angekündigt und seit dem 11. September (denkwürdiges Datum übrigens…) diesen Jahres ist der Silberling erhältlich. “Keine Bilder” heißt er und da auf Matthias von Ecocentric Records, der hier releasetechnisch wieder mal zugeschlagen hat, eben Verlass ist, konnte ich mir die Cd schon ein paar Tage nach ihrer Veröffentlichung einverleiben. Nach den ersten Rotationen im Player stand fest, dass das alpenländische Trio nicht zuviel versprochen hatte, als es im Interview bzgl. der neuen Cd so Sachen wie “Meiner Meinung nach ist sie brutaler geworden als “Perverted Death”, die Vocals sind viel extremer und die Songs kürzer.” (Engel, Gitarre & Gebrüll), “definitiv schneller, extremer und brutaler als ihr Vorgänger” (Jürgain, Bass) und “schneller tiefer härter” (Urge, Drums) zu Protokoll gab! Wenn andere Bands so was ablassen, sollte man evtl. skeptisch sein. BASTARD PEELS hingegen darf man ungeschränkten Glauben schenken, denn “Keine Bilder” ist in der Tat schneller, brutaler und extremer als der Vorgänger. Na und wenn im CFMD solch Vokabular wie “schneller” und “brutaler” Anwendung beim Review einer Grindcore-Scheibe findet, dann dürfte wohl klar sein, was damit gemeint ist! Doch Obacht! Surprise, surprise! “Extremer” bedeutet nicht, dass man im BASTARD PEELS-Lager jetzt stärkeren Wert auf das Verwursten vollkommen sicker Chaoscore-Elemente gelegt hat, dadurch noch kaputter, dissonanter und verstörender klingt und/oder sich tot frickelt. Nein, meiner bescheidenen Meinung ist genau das Gegenteil der Fall! “Extremer” bedeutet, dass straighter und weitaus knüppeliger zur Tat geschritten wird und dass man zumeist direkt und weitgehend schnörkellos zum Punkt kommt. Das hatte ich nach den (z.T. wirklich jenseits von Gut und Böse liegenden) Chaosgrind-Exzessen von “Perverted Death” nicht unbedingt so zu erwartet, da bin ihr ehrlich. Was hier sehr druckvoll aus den Boxen donnert, hat nicht selten ICE-Geschwindigkeit (26 Songs, 24:30 Minuten Gesamtspielzeit – noch Fragen?) und bewältigt spielend den Spagat zwischen old schooligem “Voll-in-die-Fesse!”-Geklöppel und technischem Blastcore. Und somit könnte die auf “Keine Bilder” vorgetragene Art von Grindcore diesmal unter Umständen sogar Blast Beat-verliebten Old Schoolern und technikbesessene New Schoolern gleichsam munden. Der tief herausgegrowlte Gesang passt jetzt (finde ich zumindest) irgendwie noch besser zur Mucke. Er kommt auf die Dauer auch nicht mehr so monoton rüber, sondern klingt irgendwie noch bestialischer und tendiert daher ein bisschen in die gemäßigte Goregrind-Ecke, Marke “REGURGITATE-Brüllwürfel ohne Harmonizer” oder so. Und apropos Goregrind: Hierbei empfiehlt sich ein Blick aufs Coverartwork. Ziemlich witzig das Ganze, andererseits aber auch ganz schön krank und kaputt. Ein bisschen Zeit und Interesse sollte man für die Texte mitbringen. Die sind erneut komplett in Deutsch verfasst und haben es wieder verdient, dass man sich mit ihnen beschäftigt (mein Favorit bei den Lyrics ist übrigens “Hemp TV”). Dabei machen es einer/m BASTARD PEELS heuer etwas leichter, denn das Textgut mutet weit weniger dadaistisch wie noch auf “Perverted Death” an. Fazit: “Keine Bilder” ist jetzt nicht unbedingt das, was ich von dem alpenländischen Trio Infernale nach “Perverted Death” erwartet hatte, doch nichtsdestotrotz ein echter Brecher und nicht zuletzt der beste Beweis dafür, dass eine Band eingängiger und nachvollziehbarer klingen kann, indem sie schneller, brutaler und extremer denn je hinlangt. Na und das ist doch wirklich mal was! [Ecocentric Records, www.ecocentricrecords.com, www.myspace.com/ecocentricrecords, info@ecocentricrecords.com] Gerste / CFMD