Archive for October, 2009

BASTARD PEELS : Keine Bilder : Reviews

October 17th, 2009 by

Außer, dass sie Grindcore spielen, ist es schwierig, konkrete Aussagen über die Österreicher BASTARD PEELS zu treffen. Sowohl musikalisch als auch textlich ist das Trio schwer zu greifen: Auf der für diese Art von Musik (meiner Meinung nach) sehr wichtigen inhaltlichen Ebene lässt sich aus den Nonsensehaften Texten genau so wenig eine Botschaft herausdestillieren, wie eine klare musikalische Handschrift im Sound ihres aktuellen Albums “Keine Bilder”.

Ob man das jetzt eher als vielseitig oder chaotisch empfindet, ist vermutlich Frage des musikalischen Gustos. Fakt ist aber, dass die BASTARD PEELS tatsächlich einen ausgeprägten Hang zum Chaos haben. Ausgerechnet frickelige Ballerparts werden als Fugenmaterial zur Verkettung anderer (größtenteils progressiverer, manchmal aber auch einfach cool-grooviger) Passagen verwendet, folgerichtig leidet die Eingängigkeit des Materials – insbesondere unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Songdauer von ca. einer Minute – beträchtlich. Nichtsdestotrotz wohnt diesem Chaos auch eine gewisse Wildheit und Eindringlichkeit inne, die den 24-minütigen Ritt durch “Keine Bilder” einigermaßen spannend halten.

Mehr als ein kurzes Intermezzo für Genrefreaks hat Ecocentric Records also definitiv nicht veröffentlicht. Es fehlt zu sehr an Plan und Message. Die völlig übertriebenen Vocals erleichtern das Hören da ebenfalls überhaupt nicht, sodass auch die technische Kompetenz der Band nur ein Tropfen auf den heißen Stein bleibt und “Keine Bilder” als alles andere als Meisterwerk in Erinnerung bleibt.

Punkte: 5/10
(www.metal.de / Timm / 14.10.2009)

BASTARD PEELS : Keine Bilder : Reviews

October 11th, 2009 by

Knüppel aus dem Sack, man redet bei den Österreichern von den legitimen Erben von Band swie Pungent Stech oder auch Disharmonic Orchestra, was ich aber nicht so ganz nachvollziehen kann, denn die beiden genannten Kult Bands waren zwar auch in der extremen Ecke, aber so wie BASTARD PEELS haben sie eigentlich nie auf die Kacke gehauen.
Was Sänger/ Gitarrist ‘Engel’ Mayr mit Basser Jürgen Schallauer und Drummer Erich ‘Urge’ Kirchner hier zelebireren, ist ein Grind Massaker Deluxe. In letzter Zeit gab es wenige Bands aus dem Grindbereich, die so wütend und derb rüber kamen und dazu auch noch einen wuchtigen Sound haben. Das Scheibchen hier ist Aggression pur und ein Blast Angriff der Superlative und ich bin hier wahrlich von den Socken. Die Technik stimmt, die Growls und Screams gehen durch Mark und Bein und die Drums krachen volle Kanne, die sind fett, klingen trocken und wirken deshalb auch noch eine Kante härter. Wenn die Ösis dann mal für einen kurzen Moment den Fuß vom Gas nehmen, werden sie deswegen nicht minder hart, nein, das drückt dann wie die Sau, bevor das derbe Geprügel sich von einem Höhepunkt zum anderen schaukelt. Vor allem bei den Screams ist man von den Socken, so schreit keine abgestochene Sau, wie Mr. Mayr screamen kann. Man sollte zwar mit solchen Aussagen vorsichtig sein, aber mit BASTARD PEELS haben wir einen ganz heißen Anwärter auf den Grind Thron, das beweisen diese 26 gnadenlosen Attacken. So Grind On Boys and stay brutal!!!!!!

FFM-Rock // Jochen Strubel


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