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BLACK SHAPE OF NEXUS – Microbarome Meetings CD CIRCUIT BENDERS noise column by Chris Dodge (SlapAHam Rec.,Spazz,Stikky + m.m.) More information on Short, Fast + Loud! Magazine can be found at: www.sixweeksrecords.com
Wer aus der Not eine Tugend macht, freilich, hat die größeren Chancen zu überleben und auch in schier ausweglosen Situationen eine gute Figur zu machen. Deutschlands beste Sludge-Band BLACK SHAPE OF NEXUS fand sich Anfang des letzten Jahres ohne Drummer. Was tun? Trübsal blasen? Auflösen? Sicherlich nicht. BLACK SHAPE OF NEXUS nutzten die Gunst der Stunde, um ein übles Gebilde zu formen und zu gestalten, ein Monster, das langsam aber sicher in seiner ganzen Schwärze sich verteilt, wie Blut, das auf den Boden tropft, so lange bis die verdammte Bude unter Wasser, pardon, Blut steht. Und dabei alles andere als Sludge ist. Abartige, finstere Drone-Eskapaden mit der nötigen Dezenz nehmen den Hörer in Gefangenschaft, sind nicht sonderlich brutal und auch nicht ganz so misanthropisch wie das, was SUNN o> auf “Black 1″ verbrochen haben, viel mehr ist der dauerdröhnende Ambient von BLACK SHAPE OF NEXUS wie der Soundtrack zu einem pechschwarzen Science Fiction-Film, als hätte John Carpenter heutzutage ein Remake von “2001 – Odyssee im Weltall” gedreht, selbst komponierten Soundtrack inklusive. Der Titel “Microbarome Meetings” trifft den Nagel auch sehr gut auf den Kopf, selbst wenn vertonte Mikrobarome doch sehr abstrakt sind. Heißt, viele flächige, von Hall unterlegte dröhnende Bässe, die gar außerirdisch klingen, dröhnen eine Stunde lang, drüber schwirren seltsame Gitarren und unheimliche Synthesizer. Und aus dem Hintergrund, quasi wie ein Messer im Rücken, ertönt immer wieder völlig übles und schwer verzerrtes Gekreische, das die Nackenhaare zu Berge stehen lässt. Und doch gibt es auch hier neue Herangehensweisen, wie das bizarre Flüstern beim letzten Track dieses Albums. Nicht selten wird dies sehr chaotisch, oftmals bleibt man aber auch an den melancholischen Tönen hängen, die sich im Vordergrund bewegen, wie ein Quadrat, das in einem anderen Quadrat schwerelos schwebt. Besonders geglückt ist dies beim dritten Track, doch egal um welches Stück es sich handelt, BLACK SHAPE OF NEXUS präsentieren stets ein hohes Niveau. Klar, “Microbarome Meetings” ist komplett anders als das Debütalbum des Kollektivs, aber nicht minder verstörend und beeindruckend. Natürlich ist dies keine Musik für jede Gelegenheit, aber wenn das Licht gedimmt wird, ebenso die Stimmung und die Färbung der Seele, dann wird dieser Trip zu etwas ganz Besonderem. Nur zu empfehlen, wenn ihr Heaviness auch anders definieren könnt, als mit der Wucht einer übelgelaunten Sludge-Band. Dann jedoch dürft ihr euch diesen extremen, abgefahrenen Trip unter keinen Umständen entgehen lassen. Veröffentlichungstermin: 1. August 2008 Spielzeit: 66:49 Min. Line-Up: Label: Ecocentric Records Homepage: http://www.myspace.com/sadhusonofabitch Tracklist: Quelle: http://vampster.com
BLACK SHAPE OF NEXUS – Microbarome Meetings Ecocentric – CD Das via Ecocentric erscheinende “Microbarome Meetings” ist kein neues Werk der Mannheimer Heavyweights Black Shape Of Nexus (B.SON). Vielmehr handelt es sich um vier Kompositionen – oder besser Klangstudien – aus dem Frühjahr 2007. Damals ist die Band noch ohne Drummer und mit anderen Sounds unterwegs gewesen. Um Hörer der Split mit Crowskin und der selbstbetitelten Platte auf Vendetta nicht in die Irre zu führen, kommuniziert man dies unmissverständlich: “Don’t expect any sludge or doom. This is raw, broken drone and ambient.” Eben so kommt es. Etwas länger als eine Stunde erklingen minimalistische, beängstigende Soundscapes, die als perfekter Soundtrack für einen Horror-Film oder zur Apokalypse durchgehen würden. Black Shape Of Nexus putschen auf. Sie wecken “ungute” Gefühle und verstärken diese in der Folge immer mehr. Dem ersten Eindruck zum Trotz entwickeln sich ’a’ – ’b’ – ’c’ und ’d’ kontinuierlich und verfügen über so etwas wie Hooklines. Die Baden-Württemberger liefern jeweils so viel Input, wie es braucht, dass die Hörer ihr Interesse nicht verlieren. Noisige Samples stützen sowohl die Atmosphäre der einzelnen Tracks als sie die beschriebene Wirkungsrichtung verstärken. Im Ergebnis unterscheidet sich “Microbarome Meetings” nicht so sehr vom späteren Heavy-Doom der Mannheimer. Destruktiv und Kraft zehrend agierten sie bereits in ihrer Drone-/Ambient-Phase. Arne Kupetz / www.music-scan.de
Here are some b.son-reviews : TRUST issue 132/05 October/Vovember 2008 Holla, die klingen ja ganz anders als ich sie live in Erinnerung hatte. Aber o.k.: mit diesem Release schafft es Black Shape Of Nexus (spätestens) sich für mich in die obere Liga deutscher aktueller Bands zu spielen. Böse, morbide, doomey. Dass da kein Schlagzeuger am Werk ist lässt die Band fast wie mit FußFesseln spielen. Es streckt sich, es wird Sound produziert und wenn dies kein schleppender Doom ist, weiss ich auch nicht, was noch kommen soll. Klingt wie das Waten durch knietiefen Morast auf der Suche nach dem Ausgang des Labyrinths. Gänsehaut-Grusel. Geil. Unweigerlich kommen mir Gedanken an die legendäre Les Vampyrettes Maxi “Biomutanten” (ohne Gesang), jedoch gaaaanz langsam abgespielt. Wer einen fluffigen Irgendwas-Core erwartet sollte lieber mal vorsichtig reinhören, wer Spaß an Atmosphäre, Industrial Noise und interessanter Geräuschkulisse hat muss hier zugreifen. Volle Punk-Zahl. (joachim/Trust) ———————-
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ER#158 Black Shape Of Nexus : Microbarome Meetings CD
All used 25 live-images! Photocredits: Thomas Lawall, Patrick Wiltsch, Sven Mihlan, Anna Karin, Sahba Yadegar Y & mAtt666. b.son : preview-barome :
Black Shape Of Nexus : Microbarome Meetings CD Relasedate : August 2008!!!
b.son a.k.a Black Shape of Nexus : Microbarome Meetings CD 4 track disc to be done end of July:
Here you’ll see a sample of the Band-Logo + Title of the disc.
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