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BLACK SHAPE OF NEXUS – Microbarome Meetings CD : review

May 11th, 2009 by

BLACK SHAPE OF NEXUS – Microbarome Meetings CD
Total drone. This disc is a collection of four unique improvisations, all recorded in one evening by Germany’s B*SON. The first improv is along the lines of SUNN; a hypnotic, heavy, distorted sludge fest. The second is full of overlapping loops & delays, which builds louder & denser at a snail’s pace, eventually incorporating percussive string jabs. The third incorporates feedback, leading into a low end distorted hum, accented by cleanly plucked notes over the din. The fourth and final track is closer to a full bore noise track than a drone, with thumping heartbeat percussion, and ghostly whisps of feedback and vocals. I didn’t realize this label was still around (Matthias has got to be going on over 20 years by now). High quality cover with copper ink & cool graphics; classy & a wee bit arty, not unlike a Southern Lord release. Handnumbered edition of 600 copies. 67 minutes worth of high quality sounds to zone-out to.
(Ecocentric Records, Germany )

CIRCUIT BENDERS noise column by Chris Dodge (SlapAHam Rec.,Spazz,Stikky + m.m.)
Short, Fast + Loud! Magazine issue #21

More information on Short, Fast + Loud! Magazine can be found at: www.sixweeksrecords.com

BLACK SHAPE OF NEXUS : Microbarome Meetings : Review

December 30th, 2008 by

Es brodelt ein teuflisches Gebräu im musikalischen Underground. Das alte Monster Doom Metal erfährt schon seit Jahren durch Bands wie Neurosis, Buried at Sea, Baroness oder Sunn o))) eine Renaissance und Frischzellenkur. Massivst tiefer gestimmte Gitarren, subtonale Bässe und unendlich langsame Rhythmik plätten mit der beständigen Wucht eines Bulldozers allerorts nicht nur die Ohren der Metalhörerschaft. Auch die Schar der Indie-, Hardcore- und Rockfreunde zieht es immer mehr in ihren Bann. Einer der beste Vertreter hierzulande ist eine Dampfwalze, die auf den Namen BLACK SHAPE OF NEXUS (kurz: B.SON) hört.

Seit 2005 treibt der unheilige Sechser schon sein Unwesen, erspielte sich mit beeindruckenden Liveshows eine überzeugte Fangemeinde und brachte es bisher auf zwei viel beachtete Alben und eine Split-E.P. mit den befreundeten Crowskin.
Die Aufnahmen boten felsenfesten Sludgecore und modernen Doom, wie man ihn von Bands wie Isis und Khanate kennt. Kaum ein Song unterschritt die Fünf-Minuten-Grenze und jeder Einzelne ergoss sich in bleischwerer Langsamkeit und erhabener Düsterheit über den Hörer. Mit ihrem im August erschienenen, dritten Album „Microbarome meetings“ lassen B.SON erstmals den Doom in der Garage und präsentieren vier astreine Ambientsongs voller Schwärze und Heaviness.

Entstanden sind die Aufnahmen 2007, kurz nachdem Schlagzeuger Marco Hauser die Band verließ und die Übriggebliebenen gänzlich ohne Schlagwerk ihren Sound neu ausloteten. Und dieser fährt schon zu Beginn des Albums ohne Umschweife in die Magengrube und die Nervenbahnen des Hörers. Bis aufs äußerste verzerrte Gitarren und ein Bass im Subfrequenzbereich malen über einem Gewitter aus elektronischen Effekten Bilder von der Postapokalypse aus. Unsagbar zäh bäumt sich der Soundkoloss immer weiter auf, bis man jedes Gefühl für Zeit und Raum verloren zu haben scheint. Nach 20 Minuten bricht das Monument zusammen und weicht in Song zwei plinkenden und klonkenden Signalen aus fremden Welten, die so lange anschwellen, bis die immer bedrohlicher werdende Atmosphäre fast zu explodieren droht. Song für Song basteln B.SON einen nerven zerfetzenden

Soundtrack aus fiesen Feedbackschleifen, dichten Gitarrenwänden und elektronischen Klangkaskaden, ohne dass je ein winziges Stück Rhythmus dem Hörer nur ein wenig Halt gibt. Völlig verloren im an- und abschwellenden Klang der Musik erlebt der Hörer fast meditative Momente, wäre da nicht die ungeheure Brutalität der Musik und diese unheilvolle Atmosphäre, die sich wie ein Schleier über die vier Songs des Albums legt.

B.SON legen mit „Microbarome meetings“ ein an Spannung schwer zu überbietendes Album hin, dass jedem Freund von Sunno))), Jesu oder der frühen Earth mächtig die Laune verderben wird. Mögen sie auch weiterhin – und mittlerweile mit neuem Schlagzeuger – den Weltuntergang so beeindruckend vertonen.

Christian Hautz // www.regiomusik.de

BLACK SHAPE OF NEXUS: Microbarome Meetings : Reviews

December 17th, 2008 by

Wer aus der Not eine Tugend macht, freilich, hat die größeren Chancen zu überleben und auch in schier ausweglosen Situationen eine gute Figur zu machen. Deutschlands beste Sludge-Band BLACK SHAPE OF NEXUS fand sich Anfang des letzten Jahres ohne Drummer. Was tun? Trübsal blasen? Auflösen? Sicherlich nicht. BLACK SHAPE OF NEXUS nutzten die Gunst der Stunde, um ein übles Gebilde zu formen und zu gestalten, ein Monster, das langsam aber sicher in seiner ganzen Schwärze sich verteilt, wie Blut, das auf den Boden tropft, so lange bis die verdammte Bude unter Wasser, pardon, Blut steht. Und dabei alles andere als Sludge ist.

Abartige, finstere Drone-Eskapaden mit der nötigen Dezenz nehmen den Hörer in Gefangenschaft, sind nicht sonderlich brutal und auch nicht ganz so misanthropisch wie das, was SUNN o> auf “Black 1″ verbrochen haben, viel mehr ist der dauerdröhnende Ambient von BLACK SHAPE OF NEXUS wie der Soundtrack zu einem pechschwarzen Science Fiction-Film, als hätte John Carpenter heutzutage ein Remake von “2001 – Odyssee im Weltall” gedreht, selbst komponierten Soundtrack inklusive. Der Titel “Microbarome Meetings” trifft den Nagel auch sehr gut auf den Kopf, selbst wenn vertonte Mikrobarome doch sehr abstrakt sind. Heißt, viele flächige, von Hall unterlegte dröhnende Bässe, die gar außerirdisch klingen, dröhnen eine Stunde lang, drüber schwirren seltsame Gitarren und unheimliche Synthesizer. Und aus dem Hintergrund, quasi wie ein Messer im Rücken, ertönt immer wieder völlig übles und schwer verzerrtes Gekreische, das die Nackenhaare zu Berge stehen lässt. Und doch gibt es auch hier neue Herangehensweisen, wie das bizarre Flüstern beim letzten Track dieses Albums.

Nicht selten wird dies sehr chaotisch, oftmals bleibt man aber auch an den melancholischen Tönen hängen, die sich im Vordergrund bewegen, wie ein Quadrat, das in einem anderen Quadrat schwerelos schwebt. Besonders geglückt ist dies beim dritten Track, doch egal um welches Stück es sich handelt, BLACK SHAPE OF NEXUS präsentieren stets ein hohes Niveau. Klar, “Microbarome Meetings” ist komplett anders als das Debütalbum des Kollektivs, aber nicht minder verstörend und beeindruckend. Natürlich ist dies keine Musik für jede Gelegenheit, aber wenn das Licht gedimmt wird, ebenso die Stimmung und die Färbung der Seele, dann wird dieser Trip zu etwas ganz Besonderem. Nur zu empfehlen, wenn ihr Heaviness auch anders definieren könnt, als mit der Wucht einer übelgelaunten Sludge-Band. Dann jedoch dürft ihr euch diesen extremen, abgefahrenen Trip unter keinen Umständen entgehen lassen.

Veröffentlichungstermin: 1. August 2008

Spielzeit: 66:49 Min.

Line-Up:
Malte Seidel – Vocals
Ralf Bernhardt – Guitar
Geb – Guitar
Michael Bergweilger – Bass, Vocals
Marius Z. – Drums

Label: Ecocentric Records

Homepage: http://www.myspace.com/sadhusonofabitch

Tracklist:
Microbarome a
Microbarome b
Microbarome c
Microbarome d

Quelle: http://vampster.com

E.R. # 158 CD – b.son : Microbarome Meetings : Reviews

November 18th, 2008 by

BLACK SHAPE OF NEXUS – Microbarome Meetings

Ecocentric – CD

Das via Ecocentric erscheinende “Microbarome Meetings” ist kein neues Werk der Mannheimer Heavyweights Black Shape Of Nexus (B.SON). Vielmehr handelt es sich um vier Kompositionen – oder besser Klangstudien – aus dem Frühjahr 2007. Damals ist die Band noch ohne Drummer und mit anderen Sounds unterwegs gewesen. Um Hörer der Split mit Crowskin und der selbstbetitelten Platte auf Vendetta nicht in die Irre zu führen, kommuniziert man dies unmissverständlich: “Don’t expect any sludge or doom. This is raw, broken drone and ambient.” Eben so kommt es. Etwas länger als eine Stunde erklingen minimalistische, beängstigende Soundscapes, die als perfekter Soundtrack für einen Horror-Film oder zur Apokalypse durchgehen würden. Black Shape Of Nexus putschen auf. Sie wecken “ungute” Gefühle und verstärken diese in der Folge immer mehr. Dem ersten Eindruck zum Trotz entwickeln sich ’a’ – ’b’ – ’c’ und ’d’ kontinuierlich und verfügen über so etwas wie Hooklines. Die Baden-Württemberger liefern jeweils so viel Input, wie es braucht, dass die Hörer ihr Interesse nicht verlieren. Noisige Samples stützen sowohl die Atmosphäre der einzelnen Tracks als sie die beschriebene Wirkungsrichtung verstärken. Im Ergebnis unterscheidet sich “Microbarome Meetings” nicht so sehr vom späteren Heavy-Doom der Mannheimer. Destruktiv und Kraft zehrend agierten sie bereits in ihrer Drone-/Ambient-Phase.

Arne Kupetz / www.music-scan.de

E.R. # 158 CD – b.son : Microbarome Meetings : Reviews

October 13th, 2008 by

Here are some b.son-reviews :

TRUST issue 132/05 October/Vovember 2008

Holla, die klingen ja ganz anders als ich sie live in Erinnerung hatte. Aber o.k.: mit diesem Release schafft es Black Shape Of Nexus (spätestens) sich für mich in die obere Liga deutscher aktueller Bands zu spielen. Böse, morbide, doomey. Dass da kein Schlagzeuger am Werk ist lässt die Band fast wie mit FußFesseln spielen. Es streckt sich, es wird Sound produziert und wenn dies kein schleppender Doom ist, weiss ich auch nicht, was noch kommen soll. Klingt wie das Waten durch knietiefen Morast auf der Suche nach dem Ausgang des Labyrinths. Gänsehaut-Grusel. Geil. Unweigerlich kommen mir Gedanken an die legendäre Les Vampyrettes Maxi “Biomutanten” (ohne Gesang), jedoch gaaaanz langsam abgespielt. Wer einen fluffigen Irgendwas-Core erwartet sollte lieber mal vorsichtig reinhören, wer Spaß an Atmosphäre, Industrial Noise und interessanter Geräuschkulisse hat muss hier zugreifen. Volle Punk-Zahl.

(joachim/Trust)

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E.R. # 158 CD – b.son : Microbarome Meetings

August 27th, 2008 by

E.R.#158 Black Shape Of Nexus : Microbarome Meetings CD

Avaiable now! take a look at our Shop

ER # 158 CD Black Shape Of Nexus : Microbarome Meetings

ER#158 Black Shape Of Nexus : Microbarome Meetings CD

ER 158 : Image of all 25 Photos used at the cover

All used 25 live-images!

Photocredits: Thomas Lawall, Patrick Wiltsch, Sven Mihlan, Anna Karin, Sahba Yadegar Y & mAtt666.

b.son : preview-barome : [audio:http://audio.cxc.info/mp3/E.R.158_bson_mm_preview-mix.mp3]

Here we are again aka v.3.0

November 11th, 2007 by

Today, 11.11.2007, Ecocentric Records comes along in a new design. New and fresh with almost all covers online and some pre-listening tracks here and there.
If you like you also can listen to 3 different players:

  • FM.01 : tn666 – here you’ll be able to listen to tn.666 (total noise beast), my solo stuff. strange dronescapes…
  • FM.02 : classic – the player /radiostation with tracks from past release. Still hot-rocking-stuff!!!
  • FM.03 : new – the station with new Ecocentric Records tracks / bands.

We recently released:

  • ER#155 : 7 Minutes Of Nausea : Das Ablenker mCD [shop | info]
  • ER#156 : Goblin : Goblin debut CD, fine us-horror-doom-grind [shop | info]

Up next we will release:


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