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E.R. # 158 CD – b.son : Microbarome Meetings : Reviews

November 18th, 2008 by

BLACK SHAPE OF NEXUS – Microbarome Meetings

Ecocentric – CD

Das via Ecocentric erscheinende “Microbarome Meetings” ist kein neues Werk der Mannheimer Heavyweights Black Shape Of Nexus (B.SON). Vielmehr handelt es sich um vier Kompositionen – oder besser Klangstudien – aus dem Frühjahr 2007. Damals ist die Band noch ohne Drummer und mit anderen Sounds unterwegs gewesen. Um Hörer der Split mit Crowskin und der selbstbetitelten Platte auf Vendetta nicht in die Irre zu führen, kommuniziert man dies unmissverständlich: “Don’t expect any sludge or doom. This is raw, broken drone and ambient.” Eben so kommt es. Etwas länger als eine Stunde erklingen minimalistische, beängstigende Soundscapes, die als perfekter Soundtrack für einen Horror-Film oder zur Apokalypse durchgehen würden. Black Shape Of Nexus putschen auf. Sie wecken “ungute” Gefühle und verstärken diese in der Folge immer mehr. Dem ersten Eindruck zum Trotz entwickeln sich ’a’ – ’b’ – ’c’ und ’d’ kontinuierlich und verfügen über so etwas wie Hooklines. Die Baden-Württemberger liefern jeweils so viel Input, wie es braucht, dass die Hörer ihr Interesse nicht verlieren. Noisige Samples stützen sowohl die Atmosphäre der einzelnen Tracks als sie die beschriebene Wirkungsrichtung verstärken. Im Ergebnis unterscheidet sich “Microbarome Meetings” nicht so sehr vom späteren Heavy-Doom der Mannheimer. Destruktiv und Kraft zehrend agierten sie bereits in ihrer Drone-/Ambient-Phase.

Arne Kupetz / www.music-scan.de

E.R. # 158 CD – b.son : Microbarome Meetings : Reviews

October 13th, 2008 by

Here are some b.son-reviews :

TRUST issue 132/05 October/Vovember 2008

Holla, die klingen ja ganz anders als ich sie live in Erinnerung hatte. Aber o.k.: mit diesem Release schafft es Black Shape Of Nexus (spätestens) sich für mich in die obere Liga deutscher aktueller Bands zu spielen. Böse, morbide, doomey. Dass da kein Schlagzeuger am Werk ist lässt die Band fast wie mit FußFesseln spielen. Es streckt sich, es wird Sound produziert und wenn dies kein schleppender Doom ist, weiss ich auch nicht, was noch kommen soll. Klingt wie das Waten durch knietiefen Morast auf der Suche nach dem Ausgang des Labyrinths. Gänsehaut-Grusel. Geil. Unweigerlich kommen mir Gedanken an die legendäre Les Vampyrettes Maxi “Biomutanten” (ohne Gesang), jedoch gaaaanz langsam abgespielt. Wer einen fluffigen Irgendwas-Core erwartet sollte lieber mal vorsichtig reinhören, wer Spaß an Atmosphäre, Industrial Noise und interessanter Geräuschkulisse hat muss hier zugreifen. Volle Punk-Zahl.

(joachim/Trust)

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