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December 3rd, 2009 by matt666
Nach der folgenreichen EP „Perverted Death“ (das noch deutlich Porn Metal-lastigere „Fishfuckstuck“ spare ich hier mal aus entwicklungstechnischen Gründen aus) legen die BASTARD PEELS aus dem finstersten Niederösterreich mit „Keine Bilder“ ihren ersten offiziellen Longplayer vor. Dem Genre entsprechend ist es zwar eher ein Shortplayer geworden, was aber im Grunde perfekt zur quick and dirty-Attitude des Trios passt und sich leitmotivisch durch das Songmaterial der Platte zieht.
Auf 26 im Schnitt unter eine Minute lange Tracks kommt das Album, und obwohl die Ausnahmemusiker Gitarrist und Sänger „Engel“ (der eine absolut bemerkenswerte Stimmband-Performance hinlegt), Basser Jürgain und Schlagwerker Urge mittlerweile ein deutsches Label im Rücken haben, setzen sie produktionstechnisch auf Handarbeit und trümmern die Scheibe im Haus der Freiwilligen Feuerwehr in Kirchberg an der Pielach ein. Trotzdem – oder gerade deswegen – lässt der Sound absolut nichts zu wünschen übrig und bietet genau das richtige Mischverhältnis aus erdigem Auraldreck und knackscharfer Härte, das ordentlicher Grindcore aufweisen muss.
Auch songtechnisch geben sich die BASTARD PEELS keine blöße, wenn auch das neue Material wesentlich geradliniger und insofern etwas unorigineller ausfällt als die Songs der unvorhersehbaren und in alle Richtungen gleichzeitig explodierenden „Perverted Death“ EP. „Keine Bilder“ drückt zwar gewaltig und treibt den Puls binnen kürzester Zeit in schwindelnde Höhen, was sich die Niederösterreicher allerdings vorwerfen lassen müssen, ist eine gewisse Abwechslungsarmut, die sich relativ bald bemerkbar macht. Die wird zwar immer wieder durch geschickt eingesetzte Breaks, Leads und Moshparts kaschiert, allerdings seltener, als es wünschenswert gewesen wäre. Und das, obwohl die Burschen auf ihrer EP bereits mehr als eindrucksvoll bewiesen haben, dass auch im engen Grindcoresett (get it?) mehr möglich ist als stur drauflos zu holzen.
Trotzdem: „Keine Bilder“ ist ein wichtiges Tondokument einer Band, die sich anschickt, in der noch immer etwas unterbesetzten österreichischen Grindcore-Szene Chaos und Anarchie zu stiften – und das gelingt bereits jetzt bestens. Wenn sich das Trio beim Songwriting jetzt noch genausowenig um gängige Genre-Konventionen scheren würde wie beim unmittelbaren Vorgänger, sind beim nächsten Mal auch höhere Weihen drin. Also nochmal zum Mitschreiben: Alle, die ihren Grindcore schnell, hart und dreckig mögen, können bedenkenlos zugreifen.
Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: Pr0m3th3us (03. Dezember 2009)
www.stormbringer.at
October 17th, 2009 by matt666
Außer, dass sie Grindcore spielen, ist es schwierig, konkrete Aussagen über die Österreicher BASTARD PEELS zu treffen. Sowohl musikalisch als auch textlich ist das Trio schwer zu greifen: Auf der für diese Art von Musik (meiner Meinung nach) sehr wichtigen inhaltlichen Ebene lässt sich aus den Nonsensehaften Texten genau so wenig eine Botschaft herausdestillieren, wie eine klare musikalische Handschrift im Sound ihres aktuellen Albums “Keine Bilder”.
Ob man das jetzt eher als vielseitig oder chaotisch empfindet, ist vermutlich Frage des musikalischen Gustos. Fakt ist aber, dass die BASTARD PEELS tatsächlich einen ausgeprägten Hang zum Chaos haben. Ausgerechnet frickelige Ballerparts werden als Fugenmaterial zur Verkettung anderer (größtenteils progressiverer, manchmal aber auch einfach cool-grooviger) Passagen verwendet, folgerichtig leidet die Eingängigkeit des Materials – insbesondere unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Songdauer von ca. einer Minute – beträchtlich. Nichtsdestotrotz wohnt diesem Chaos auch eine gewisse Wildheit und Eindringlichkeit inne, die den 24-minütigen Ritt durch “Keine Bilder” einigermaßen spannend halten.
Mehr als ein kurzes Intermezzo für Genrefreaks hat Ecocentric Records also definitiv nicht veröffentlicht. Es fehlt zu sehr an Plan und Message. Die völlig übertriebenen Vocals erleichtern das Hören da ebenfalls überhaupt nicht, sodass auch die technische Kompetenz der Band nur ein Tropfen auf den heißen Stein bleibt und “Keine Bilder” als alles andere als Meisterwerk in Erinnerung bleibt.
Punkte: 5/10
(www.metal.de / Timm / 14.10.2009)
September 26th, 2009 by matt666
Was denn das für nen blöder Titel ?Ist ja nun wirklich alles andere als wirklich aussagekräftig ,zumal man ja nicht mal den geringsten Bezug zur Mucke herstellen kann .Und wenn ich gerade mal am meckern bin , Jungs ,was habt ich euch denn mit dem Cover gedacht ?Muss ehrlich sagen ,dass das auf mich wirklich eher völlig lächerlich und kitschig wirkt .Aber scheiß drauf, die Mucke zählt ja wohl am meisten .Und da kann ich echt sagen , die entschädigt einen voll und ganz .Denn hier geht’s echt verdammt gewaltig ab in die super extreme Ecke .Und wie ich es bereits beim Vorgängeralbum „ Perverted death“ als Einleitung geschrieben habe ,so präsentiere sich auch diese 26 gnadenlosen Totalangriffe “Geil, geil, geiler am geilsten „ .Und ihr könnte es glauben ,das ist absolut nicht übertrieben ! Denn was man hier für ein Grindmassaker an den Tag legt ,hat ohne Zweifel das Potential in die oberste Liga vorzurücken .Im Vergleich zum Vorgängeralbum geht man hierbei allerdings eher etwas geradliniger zur Sache , und setzt nicht mehr ganz so stark auf die Experimentierfreudigkeit .Aber das schadet dem ganzen Album keinesfalls ,eher im Gegenteil .Denn wer will schon beim abhotten durch völlig schräge Klänge aus dem „Takt“ gebracht werden !? Ich jedenfalls nicht ,da habe ich es doch bedeutend lieber ,wenn fast durchgängig Aggression pur gefahren wird und eine Blast Attacke nach dem anderen auf deinen Schädel eintrümmern . So ultra derb ,wie sich die Österreicher sich hier nun auch präsentieren ,so ganz haben sie dennoch nicht von ihren experimentierfreudigen ,leicht krankhaften Pfad verlassen .Bestes Beispiel hierfür ist da auf jeden Fall der 18’te Song . Da lassen die mal wieder so richtig schön schräg ihre Gitarren aufblitzen ,ohne hierbei jedoch an Härte zu verlieren .Auch bei diversen anderen Songs tauchen immer mal wieder so nen paar kurze ,fast schon krankhaft veranlagte Riffs auf .Und genau das ist’s dann auch ,was deren Mucke doch von viele anderen stark unterscheidet . Auch gesanglich bleibt hierbei natürlich absolut keine Zeit zum „genießen“ .Wütend und super derben dringen die Growls und Screams bis tief in Knochenmark ein und verpassen die immer wieder nen neuen Nachschub an Energie ,welche man hier wahrlich in Menge braucht .Denke mal ,wenn die Live zocken ,muss man sich schon ganz schön abmühen ,das gesamte Set durchzustehen . Super Scheibe ,super Produktion .Scheiß auf die Covergestaltung oder den Titel ,die Scheibe gehört in jede Metalextremistensammlung .Basta ! ( LEO / FATAL UNDERGROUND Fanzine )
Ecocentric Records Matthias Weigand P.O.Box 2197 Lahnstein 56107 www.ecocentricrecords.com
June 30th, 2009 by matt666
Label: Ecocentric Records • VÖ-Datum: 08.05.2009 • Genre: Chaoscore • Wertung: 5 / 7 • Mai 2009
Die im beschaulichen Bayreuth angesiedelten Musikextremisten Mindtrap machen die heimischen Gefilde bereits seit acht Jahren unsicher. Nach mehreren EPs ist es nun an der Zeit das Debütalbum vom Stapel zu lassen. Die vier Bayern haben sich in der Vergangenheit den überregionalen Ruf eines Takt- und Riff-Schredder-Orchesters erster Güte erworben, und die zehn Stücke, die einem hierbei entgegengerotzt werden, haben es dementsprechend faustdick hinter den Ohren. Fernab von geraden Taktzahlen und transparenten Arrangements agiert das Quartett auf einem Niveau, welches sowohl technisch, als auch in Sachen Abgefahrenheit neue Wege beschreitet. Als Inspirationen werden Converge und Dillinger Escape Plan angegeben, wobei beides nur grobe Anhaltspunkte sein können. Stakkatoattacken vermischen sich mit komplexen Breaks und derben Tempowechseln zu einem beeindruckenden und zugleich extrem chaotischen Songorkan. Freunde von verrückten Kompositionen, Schlagzeugpatterns und elektronischen Experimenten – die sich aber in überschaubaren Grenzen halten – kommen hier voll auf ihre Kosten. Neben der Unmenge von schrägen Quitsche-Riffs können vor allem die mächtigen Slomo-Parts mit ihren ultradüsteren Harmonien auf sich aufmerksam machen. Diese werden geradezu zelebriert und stellen die ganz große Stärke von Mindtrap dar. Allerdings weist „Living Demons“ leider auch einige (wenige) Schwächen auf. Selbst wenn das Songwriting sehr anspruchsvoll und stellenweise atemberaubend ist, funktionieren die einzelnen Stücke leider nicht immer hundertprozentig. Durch die verwirrten Strukturen fällt der eine oder andere Song mit laufender Spieldauer fast auseinander. Wahrscheinlich ist das sogar gewollt, allerdings gestaltet dies nicht nur das Zuhören äußerst anstrengend, sondern verhindert auch eine Topbewertung meinerseits.(cj)
www.helldriver-magazine.de
June 17th, 2009 by matt666
Geschrieben von Jochen Strubel || www.allover-ffm-rock.de
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| 11.06.2009 |
VÖ: bereits erschienen
(Ecocentric Records)
Homepage:
www.myspace.com/chaoscore
Wie soll man die Musik von MINDTRAP nur umschreiben ? Es geht nicht. Für die Einen ist es nur Krach, für die Anderen Chaoscore, Grindcore, Sreamo, was auch immer. Was sich wie ein wildes Gemetzel und eine Vergewaltigung der Instrumente anhört ist bei genauerem Hören das organisierteste Hackespiel, was man bisher gehört hat. Mit teils bedeckt gehaltenem Spiel und den markerschütternden Screams kommt hier ein richtiger Dampfhammer. Hier und da finden wir sogar ein paar Ausflüge in den Jazz Bereich, doch wie gesagt, was nach zusammen gewürfelten Parts aussieht, hat in Wirklichkeit gute Strukturen und man darf sich getrost diesem Chaos hingeben. Ich bin persönlich ja auch ein Krach Fanatiker, selbst ich mußte mich erst mal an MINDTRAP gewöhnen, aber um so öfter ich mir dieses Geholze anhöre, desto mehr kann ich mich damit anfreunden. Das beste Beispiel hierfür dürfte das instrumentale “Dog In The Fog” sein, das auch nicht mit elektronischen Passagen geizt und im Gesamten eine wütende und wüste Nummer ist. Wer sich unsicher ist, soll mal reinhören, aber es bedarf eben mehrere Durchläufe, um sich diesem chaotisch organisiertem “Krach” zu öffnen. Mir gefällts.
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June 15th, 2009 by matt666
MINDTRAP
Living Demons CD
,,Für Fans von I WRESTLED A BEAR ONCE, SEE YO NEXT TUESDAY, DESTROYER DESTROYER und CONVERGE”, heißt es im Infotext zu diesem Debütalbum einer jungen Band aus Bayreuth. Dies kann man im Grunde so stehen lassen, denn auch wenn die Klasse oben genannter Bands und insbesondere CONVERGE natürlich nicht mal annähernd erreicht wird, wird hier geballert und gefrickelt, was die siebensaitigen Gitarren hergeben. Mit einem durchaus fähigen, dem Jazz und diversen Fusion-Elementen nicht abgeneigten Schlagzeuger im Rücken und einem auch die cleanen Gesange beherrschenden, sich sonst jedoch durch infernalisches Gebrüll auszeichnenden Mann am Mikro schroten sich MINDTRAP innerhalb von 36 Minuten durch insgesamt zehn Songs, (wobei zu erwähnen ist, dass nach Track Nummer zehn erstmal etliche Minuten lang Ruhe herrscht, bevor die Platte mit einem nicht minder aggressiven Hidden-Track ausklingt; dennoch eine Spielerei, der ich noch nie besonders viel abgewinnen konnte), welche sich ihrerseits vollkommen dem Chaosprinzip unterordnen. Aufgelockert durch wuchtigen Mosh bleibt einem in der Tat hin und wieder fast die Lufi weg, was die Qualität dieses Albums durchaus unterstreicht. Einzig die elektronischen Spielereien, die immer wieder zwischen und auch während den Songs auftauchen, neigen fast ein wenig dazu, den Hörer gewaltig zu nerven. Ironischerweise sind es jedoch gerade diese kleinen Einsprengsel, die noch am meisten geordnet klingen im sonstigen Riffwirrwarr dieser Platte. Zwar nur was füt hartgesottene Genreliebhaber, nichtsdestotrotz jedoch ein durchweg gelungenes Debüt. (8)
Jens Kirsch // OX#84 Juni-Juli 2009
May 25th, 2009 by matt666
Die Band JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE ist ja schon bekannt dafür, dass sie oftmals eher unkonventielle Wege geht, wie man auch unschwer am Bandnamen oder so manchen Songtiteln erkennen kann. Mit dieser Veröffentlichung haben sie wieder mal einen Pflasterstein mehr am Weg des Non-Mainstream gesetzt.
Die CD ist eigentlich nur eine Mini CD mit 8cm Durchmesser und etwas Plastik außenrum, womit wieder die Form einer CD erreicht wird. Das Cover ist auch recht lustig gestaltet, und zwar mit Bildern der einzelnen Band Mitgliedern, die scheinbar von einem 8 jährigen Kind ausgeschnitten wurden. Die Hülle ist eigentlich nur etwas festeres Pappmaché, ebenfalls gefüllt mit Live Bildern der Band.
Die CD ist leider schon nach wenigen Minuten durch. Doch was man hier zu hören bekommt spiegelt zu 100% die JAKAS wieder: Dreckig, verrückt und laut. Die Tracklist ist mit Songs wie „Scheiße der Lehrer“ oder „Kieferorthopädie“ quasi sowas wie eine Best of der JAPANISCHEN KAMPFHÖRSPIELE, welche auch eine absolut gute Performance rüberbringen. Was man so raushört war das Publikum eher klein, doch es sind genug Saufnasen dabei die richtig rumgröhlen. Die Aufnahme ist leider nicht so gut gelungen, denn vor allem in den tieferen Frequenzen fehlt die Prägnanz. Der Rest ist zwar auch nicht ganz perfekt, aber dafür hat man ein gutes Live Feeling.
Da die CD nur 5 Euro kostet ist die kurze Laufzeit sicher vertretbar und die Aufmachung bietet eine gute Abwechslung zu den konventionellen Plastik Hüllen.
Matthias Salomon [ms]
(www.bloodchamber.de)
May 14th, 2009 by matt666
- MINDTRAP: Debüt CD erscheint am 8. Mai!
8 Jahre sind seid ihrer ersten Probe vergangen bis die deutschen Chaos-Screamo-Grindcore Maniacs von MINDTRAP ihr erstes Full Lenght Album an den Start bringen. Nach 3 veröfentlichten Ep’s und unzähligen Shows in deutschen Clubs wurde es aber auch höchste Zeit! Und wie der Spruch: “was lange währt, wird meistens gut” schon sagt, bekommen die Hörer von “Living Demons” dermaßen einen vor dem Latz geknallt, das manchen beim hören der Scheibe sicherlich die Luft wegbleiben wird. Zu hören gibt es 10 chaotische, druckvoll arrangierte und mit Electroparts ergänzte Songs, welche man in dieser Qualität und Perfektion von einer Underground Band selten zu hören bekommt. Wer auf technischen, durchgeknallten und mit Dampfhammer Moshparts bestückten Chaos-Screamo mit einer Brise Disco – Tschagga – Tschagga steht, kommt an “Living Demons” sicherlich nicht vorbei! Das Album erscheint am 8. Mai 2009. More info: www.ecocentricrecords.com
Campaign-for-Musical-destruction
(www.campaign-for-musical-destruction.de)
May 12th, 2009 by matt666
Reviews : MINDTRAP – Living Demons CD
Kategorie: Musik
Death Metal/Grind
Label/Kontakt: Ecocentric Records
10 Songs (35:55)
Webseite: www.myspace.com/chaoscore
Cover von Mindtrap – Living DemonsChaoscore, Zerhacktes-Core, Jazz-infizierter Beklopptencore! Wer bei derlei Amokattributen Assoziationen zu DILLINGER ESCAPE PLAN oder PSYOPUS zieht, liegt gar nicht mal so verkehrt. Die deutsche Viermannarmee MINDTRAP karriolt seit bereits acht Jahren mit ihrem chaotischen Verschnitt aus Screamo, Grindcore und Hardcore durch die Lande, und nach drei EPs war es wohl endlich mal an der Zeit, den Zuhörer mit einer Langrille auf den Bock zu spannen.
Pures, planloses Gemetzel ist bei MINDTRAP jedoch genauso wenig angesagt, wie eine seichtwassertaugliche “we put the ‘Emo’ in Screamo”-Attitüde. Musik für Männer, Holzfäller und Killerspielspieler, die ein Faible für abgefahrene Riffs, Drumpatterns und komplexe Strukturen haben. Erlaubt ist, was nach Gewalt klingt! “Living Demons” ist ungefähr das, was man sich als Konsequenz für die sprichwörtlichen, geweckten Hunde vorstellt.
Geschwindigkeitsrausch, zerhackstückelte Taktmuster, wirre Breaks und heftige Downs, hämmernde Moshparts, denen man hin und wieder die Betonschuhe besohlt. So z.b. in “Dedicated To” oder ganz heavy und langsam in “666 Is Just A Fake Number For Sinners”.
Hinzu kommen allerlei elektronische Spielereien, nicht zu üppig, schließlich regieren die Stromgitarren, aber so ein kleines Massaker wie das geile “Dog In The Fog” tut dann auch mal gut. Der obligatorische Ghosttrack darf natürlich auch nicht fehlen. Gerade, wenn man den Herzmuskel komplett zu Tode reanimiert hat, kommt ganz am Schluß der halbstündigen Krachmaten-Arie der letzte Stromstoß. Abgefahrene Platte für ordentlich verbogene Hirnwindungen. Wird nicht überall Freunde finden, aber MINDTRAP positionieren sich mit diesem überfälligen Debüt eindeutig in der gehobeneren Klasse. Sollte man als Liebhaber anstrengender, schweißtreibender Klänge durchaus antesten.
Punkte: 7/10
(Beta / 11.05.2009)
www.metal.de
May 11th, 2009 by matt666
BLACK SHAPE OF NEXUS – Microbarome Meetings CD
Total drone. This disc is a collection of four unique improvisations, all recorded in one evening by Germany’s B*SON. The first improv is along the lines of SUNN; a hypnotic, heavy, distorted sludge fest. The second is full of overlapping loops & delays, which builds louder & denser at a snail’s pace, eventually incorporating percussive string jabs. The third incorporates feedback, leading into a low end distorted hum, accented by cleanly plucked notes over the din. The fourth and final track is closer to a full bore noise track than a drone, with thumping heartbeat percussion, and ghostly whisps of feedback and vocals. I didn’t realize this label was still around (Matthias has got to be going on over 20 years by now). High quality cover with copper ink & cool graphics; classy & a wee bit arty, not unlike a Southern Lord release. Handnumbered edition of 600 copies. 67 minutes worth of high quality sounds to zone-out to.
(Ecocentric Records, Germany )
CIRCUIT BENDERS noise column by Chris Dodge (SlapAHam Rec.,Spazz,Stikky + m.m.)
Short, Fast + Loud! Magazine issue #21
More information on Short, Fast + Loud! Magazine can be found at: www.sixweeksrecords.com
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